die fahrt ist dank der valium ertraeglich. ich kann ein paar stunden schlafen und lieg mal wieder auf einer uralt madratze, schwitzend, neben den schornstein und 100 anderen locals. inwischen bin ich aber auch das gewoehnt und es zaubert mir oft ein lachen heraus, wenn ich drueber nachdenke wie ich reise und das es gerade den kick ausmacht und es mir soviel spass macht. morgens um 6 erreichen wir die erste insel, eigentlich wollt ich noch weiter auf die hauptinseln der togeans, aber ich entschliess mich kurzfristig hier auszuchecken, es sieht so herrlich idyllisch aus und kein tourist weit und breit. perfekt!
wenn ein schiff hier ankommt, steht die ganze insel kopf. es ist die einzigste verbindung zur aussenwelt. hunderte von locals stehen am pier und bevor das schiff ueberhaupt richtig angelegt hat, beginnen sie schon, wie eine riesen armeisenkolonie, mit dem entladen und beladen von guetern. auf den inselen haben sie nur fisch und kokosnuesse zum handeln.
am pier ist direkt ein guesthouse. man empfaengt mich herzlich mit tee und kuchen. sie fragen ob ich hier im fischerort oder an einen einsamen strand bleiben moechte. ich entschliess mich natuerlich fuer den strand. und schon kommt eine kleine nussschale die mich beladen mit ein paar kanister trinkwasser, ein paar gewuerze zum resort bringt.
ich bin der einzigste gast. nur ein local kommt mit, der fuer mich kochen wird usw... nach einer halben stunde um die insel, erreichen wir wirklich eine traumbucht. glasklares wasser, weisser strand, palmen und ein paar bambusbungalows. und das ganze fuer mich ganz alleine. ein traum!
es beginnen die besten tage eines abenteures. man fuehlt sich ein wenig wie robinson cruso und freitag hab ich ja auch dabei. wir fangen regenwasser auf um zu duschen, es gibt kein strom, kein wasser, kein licht, kein nichts. zum kochen wird ein feuer gemacht wo wir das wasser vorher abkochen, wir sammeln kokussnuesse zum trinken und essen, haben eine selbstgebaute harpune mit der wir auf fischfang gehen, ein paar petroleumlampen fuer die nacht und das wars auch schon.
die naechsten tage haben immer den selben ablauf. gegen 5 aufstehen, dann macht der local fruehstueck. meist was mit bananen, dann bin ich um 6 das erste mal schnorcheln, danach kurzes schlaefchen, danach nahrung suchen, entweder kokosnuesse oder mit der harpune auf fischfang gehen, dann wieder schnorcheln, mittagsschlaefchen in der haengematte, danach wieder schnorcheln oder insel erkunden, abendbrot und um 8 im bett.
die ersten versuche mit der harpune liefen miserabel, aber nach 1h hat man den dreh raus und es laeuft ganz gut. das ich fische selber fange ist neu fuer mich. hasse eigentlich angeln usw.. hab sie lieber beim tauchen oder fertig auf den tisch, das ich es nicht selbst machen muss.
aber ich hab es wieder gut gemacht. am letzten tag komm ich vom schnorcheln wieder und kurz vorm strand ist eine abgerissene anemonenkoralle die gleich stranden wird, aber in ihr ist noch ein kleiner nemo der dann drauf geht. ich flitze in dschungel such mir ein stock, da man die anemone per hand nicht anfassen kann da man sich sonst gut verbrennt, und kann mit dem stock den nemo rausscheuchen. der ist so zutraulich und schwimmt gleich in meine hand und das ist sein neues sicheres zu hause. ich kenn eine stelle wo die selben nemos in einer intakten koralle hausen und schwimm mit dem nemo in der hand dorthin. aber die anderen nehmen ihn nicht auf und verscheuchen ihn immer wieder. etwas groessere fische wittern ihre chance und wollen ihn sich schnappen, aber ich kann sie vertreiben, schnapp mir den nemo wieer, schwimm wie ein bekloppter wieder zum strand, schnapp mir die gestrandete koralle, pack sie mit zwei stoeckern, schwimm zum riff zurueck, befestige sie an einer geweihkoralle und setzt den nemo rein. jetzt ist er wieder sicher, denn nemos sind die einzigsten fische, denen das gift der anemonenkoralle nichts ausmacht und darin hausen und vor anderen fische sicher sind. jetzt hoff ich nur das die koralle nicht wieder abreisst und weiter waechst.
ansonsten war in der nachbarbucht morgens immer eine grosse horde affen, die aber sehr scheu waren. also nicht oft menschen gesehen haben. ein gutes zeichen.
die unterwasserwelt der togeans ist von korallen super, aber es gibt so gut wie kein fisch. denn auf den inseln sind zu viele fischer und es ist die einzigste einnahmequelle hier. aber blaupunktrochen hab ich beim schnorcheln jedesmal 2-3 stueck gehabt. auch ein grossen schwarm glasfische und nach all den tagen hier, kannt ich jeden fleck im riff und wusste wo ich was finde. nemo hier, rochen da, glasfische da, fische zum harponieren dort usw....
da ich eigentlich noch tauchen wollte auf einer der naechsten insel, aber es hier wie gesagt nicht soviel fisch gibt, hab ich plan wieder umgeschmiessen, tauchen gestrichen und lieber noch mehr robinson feeling genossen. der local musste deshalb nochmal ins dorf um ein paar sachen zu holen und ich hab ihn geld mitgegeben das er alkohol mitbringt. er kam dann auch wieder, mit 3 plastebeutel voll..grins
die haben wir uns am selben abend noch gegoennt, palmenwein, und danach sturz betrunken am beach eingeschlafen. was fuer eine abwechslung mal :-)
viehzeug gab es hier so gut wie gar nicht, ausser kleine armeisen, die ein aber nach dem 2. tag schon nicht mehr gestoert habe. die waren ueberall, im bett, auf dem essenstisch in den klamotten usw..
abends hatten wir perfekte sonenuntergaenge und im dunklen dann viele gluehwuermchen.
dieser ort, war der friedlichste platz auf erden, wo ich bisher war.
am letzten tag sind wir dann mittags zurueck zum fischerdorf, dort noch ein wenig die umgebeung erkundet und frueh ins bett, am naechsten morgen geht mein boot zurueck aufs festland.

fischerdorf von malenge

robinson bucht

unser wichtigster platz, die kochhuette

grenzwelten

der strand

erfolgreich

gerettet

peaceful

sollte man nicht beruehren!!!!

alles voll mit glasfische

freudentanz
wenn ein schiff hier ankommt, steht die ganze insel kopf. es ist die einzigste verbindung zur aussenwelt. hunderte von locals stehen am pier und bevor das schiff ueberhaupt richtig angelegt hat, beginnen sie schon, wie eine riesen armeisenkolonie, mit dem entladen und beladen von guetern. auf den inselen haben sie nur fisch und kokosnuesse zum handeln.
am pier ist direkt ein guesthouse. man empfaengt mich herzlich mit tee und kuchen. sie fragen ob ich hier im fischerort oder an einen einsamen strand bleiben moechte. ich entschliess mich natuerlich fuer den strand. und schon kommt eine kleine nussschale die mich beladen mit ein paar kanister trinkwasser, ein paar gewuerze zum resort bringt.
ich bin der einzigste gast. nur ein local kommt mit, der fuer mich kochen wird usw... nach einer halben stunde um die insel, erreichen wir wirklich eine traumbucht. glasklares wasser, weisser strand, palmen und ein paar bambusbungalows. und das ganze fuer mich ganz alleine. ein traum!
es beginnen die besten tage eines abenteures. man fuehlt sich ein wenig wie robinson cruso und freitag hab ich ja auch dabei. wir fangen regenwasser auf um zu duschen, es gibt kein strom, kein wasser, kein licht, kein nichts. zum kochen wird ein feuer gemacht wo wir das wasser vorher abkochen, wir sammeln kokussnuesse zum trinken und essen, haben eine selbstgebaute harpune mit der wir auf fischfang gehen, ein paar petroleumlampen fuer die nacht und das wars auch schon.
die naechsten tage haben immer den selben ablauf. gegen 5 aufstehen, dann macht der local fruehstueck. meist was mit bananen, dann bin ich um 6 das erste mal schnorcheln, danach kurzes schlaefchen, danach nahrung suchen, entweder kokosnuesse oder mit der harpune auf fischfang gehen, dann wieder schnorcheln, mittagsschlaefchen in der haengematte, danach wieder schnorcheln oder insel erkunden, abendbrot und um 8 im bett.
die ersten versuche mit der harpune liefen miserabel, aber nach 1h hat man den dreh raus und es laeuft ganz gut. das ich fische selber fange ist neu fuer mich. hasse eigentlich angeln usw.. hab sie lieber beim tauchen oder fertig auf den tisch, das ich es nicht selbst machen muss.
aber ich hab es wieder gut gemacht. am letzten tag komm ich vom schnorcheln wieder und kurz vorm strand ist eine abgerissene anemonenkoralle die gleich stranden wird, aber in ihr ist noch ein kleiner nemo der dann drauf geht. ich flitze in dschungel such mir ein stock, da man die anemone per hand nicht anfassen kann da man sich sonst gut verbrennt, und kann mit dem stock den nemo rausscheuchen. der ist so zutraulich und schwimmt gleich in meine hand und das ist sein neues sicheres zu hause. ich kenn eine stelle wo die selben nemos in einer intakten koralle hausen und schwimm mit dem nemo in der hand dorthin. aber die anderen nehmen ihn nicht auf und verscheuchen ihn immer wieder. etwas groessere fische wittern ihre chance und wollen ihn sich schnappen, aber ich kann sie vertreiben, schnapp mir den nemo wieer, schwimm wie ein bekloppter wieder zum strand, schnapp mir die gestrandete koralle, pack sie mit zwei stoeckern, schwimm zum riff zurueck, befestige sie an einer geweihkoralle und setzt den nemo rein. jetzt ist er wieder sicher, denn nemos sind die einzigsten fische, denen das gift der anemonenkoralle nichts ausmacht und darin hausen und vor anderen fische sicher sind. jetzt hoff ich nur das die koralle nicht wieder abreisst und weiter waechst.
ansonsten war in der nachbarbucht morgens immer eine grosse horde affen, die aber sehr scheu waren. also nicht oft menschen gesehen haben. ein gutes zeichen.
die unterwasserwelt der togeans ist von korallen super, aber es gibt so gut wie kein fisch. denn auf den inseln sind zu viele fischer und es ist die einzigste einnahmequelle hier. aber blaupunktrochen hab ich beim schnorcheln jedesmal 2-3 stueck gehabt. auch ein grossen schwarm glasfische und nach all den tagen hier, kannt ich jeden fleck im riff und wusste wo ich was finde. nemo hier, rochen da, glasfische da, fische zum harponieren dort usw....
da ich eigentlich noch tauchen wollte auf einer der naechsten insel, aber es hier wie gesagt nicht soviel fisch gibt, hab ich plan wieder umgeschmiessen, tauchen gestrichen und lieber noch mehr robinson feeling genossen. der local musste deshalb nochmal ins dorf um ein paar sachen zu holen und ich hab ihn geld mitgegeben das er alkohol mitbringt. er kam dann auch wieder, mit 3 plastebeutel voll..grins
die haben wir uns am selben abend noch gegoennt, palmenwein, und danach sturz betrunken am beach eingeschlafen. was fuer eine abwechslung mal :-)
viehzeug gab es hier so gut wie gar nicht, ausser kleine armeisen, die ein aber nach dem 2. tag schon nicht mehr gestoert habe. die waren ueberall, im bett, auf dem essenstisch in den klamotten usw..
abends hatten wir perfekte sonenuntergaenge und im dunklen dann viele gluehwuermchen.
dieser ort, war der friedlichste platz auf erden, wo ich bisher war.
am letzten tag sind wir dann mittags zurueck zum fischerdorf, dort noch ein wenig die umgebeung erkundet und frueh ins bett, am naechsten morgen geht mein boot zurueck aufs festland.

fischerdorf von malenge

robinson bucht

unser wichtigster platz, die kochhuette

grenzwelten

der strand

erfolgreich

gerettet

peaceful

sollte man nicht beruehren!!!!

alles voll mit glasfische

freudentanz